Die Punx von Betontod – Eule, Meister, Kralle, Ado und Mawoj stellen ihre neue Platte vor, die härter und gewaltiger als je zuvor geworden ist. Ein fetter Sound und Texte, die diesmal ausgeklügelter und reifer sind überzeugen auch noch nach dem 20.Mal hören.
Bereits beim Anfangstrack “Generation X” ist mir fast das Herz stehen geblieben – kraftvoll, rau und trotzdem melodiös schreien sie ihren Wut und ihre Verzweiflung heraus.
Und genauso zieht sich das durch’s ganze Album. Weitere Anspieltipps wären “Viva Punk” und “Glück auf”. Das eine ein Treuebekenntnis zum Punk, das andere eine Trinkerhymne.
Auch nach 15 Jahren stellen Betontod hier noch mal ihr Können unter beweis. Ein echtes Meisterwerk. Ein Kumpel von mir hat’s letztens passend ausgedrückt: “Der musikalische Faustschlag des Jahres”.
Bewertung: 9 von 10
Seite: www.betontod.de
Trackliste:
1.Generation X
2.Schwarzes Blut
3.Feuer frei
4.Stillstand
5.Zweifel
6.Glück auf
7.Kinder des Zorns
8.Im Sumpf des Verbrechens
9.Vielleicht wird alles gut
10.Viva Punk
11.Wind
12.All die Jahre
Hardcore beeinflusster Deutschmetalpunkrockrap inklusive leiser Töne – so bezeichnen die Zaunpfähle ihren Musikstil, und stellen ihn mit ihrem neuen Werk “Musik” wieder eindrucksvoll zur Schau.
Der Name ist Programm bei dem Vierer aus Finnland. Gleich der Opener und gleichzeitig Titeltrack “Motörfreakout” zieht einem erstmal ganz geflegt die Schuhe aus. Motörhead und Peter Pan Speedrock hätten auch die Macher dieses Tracks sein können. Schnell, geradeaus und die direkt in die Fresse rein!!! Doch es wäre doch viel zu einfach, oder auch zu langweilig, wenn es nur so weitergehen würde. Die nächsten Songs bestechen gerade zu durch feine Melodien im Mid-Tempo-Bereich. Insgesamt eine schöne Scheibe mit ner Menge Rock’n'Roll und ausreichend Druck, so das einem in der halben Stunde nicht langweilig wird.
Ihr sucht ne Scheibe, die Euch mal wieder so richtig in Euren Sessel drückt? Dann versucht es mal mit den Tricky Lobsters aus Rostock. Der Vierer aus dem hohen Norden zeigt Euch gleich ab dem ersten Song, wohin die Reise geht. Echter Rock’n'Roll ohne viel Schnick Schnack, geile Gitarren irgendwo zwischen Motörhead, den Ramones und AC DC bringt das Blut zum Kochen. Untouched strotzt nur so vor Energie. Ich kann jedem von Euch nur empfehlen diese Jungs mal Live zu sehen. Als Anspieltipp sei Euch “The King Can Do No Wrong” und “How Do You Like It” ans Herz gelegt.