Archiv für die Kategorie ‘Plattenkritiken’

Ramallah – But A Whimper

Sonntag, 05. September 2010

Das es ein Leben nach Blood for Blood gibt, bewies Rob Lind mit der Doppel-EP “But a Whimper” die 2004 bei “Bridge Nine Records” erschien. Die Songs der beiden Scheiben zeigen in gewohnt aggressiver Art und Weise auf gesellschaftliche Brennpunkte, doch musikalisch zeigt sich Ramallah deutlich vielseitiger als Blood for Blood.

Hardcore-Fans, die auf Nachschub alla Blood for Blood gewartet haben, werden keinenfalls enttäuscht sein.

Format: 2×7″ in orangem Vinyl

Discogs-Release

1 Introduction
2 Ramallah
3 Sleep
4 Al-Shifa
5 Who Am I?
6 Interlude
7 Beauty
8 If I Die
9 What Difference Does It Make?

Suicidal Tendencies – I Saw Your Mommy

Sonntag, 05. September 2010

Schon ein paar Tage alt, aber trotzdem einer der Klassiker von Suicidal Tendencies. Erschienen ist das gute Stück 1993 bei Epic in Spanien. Witzig ist auch die Tatsache, dass auf der Rückseite des Covers die aktuellen Tourdaten für Spanien abgedruckt sind.

Bei der Scheibe handelt es sich um ein Promo das nur einseitig bespielt ist -> Absolute Rarität!!!

Format: 7″

Release bei Discogs

Cobra Skulls

Sonntag, 27. September 2009

CobraSkullsAmericanRubiconWie ja schon im letzten Beitrag erwähnt, sind mir beim letzten Konzert die Cobra Skulls über den Weg gelaufen. Ich habe mich nun in den letzten Tagen mit den drei Jungs aus Reno / Nevada beschäftigt und kann nur jedem Empfehlen, sich näher mit Ihnen zu beschäftigen.

Im Juli diesen Jahres erschien die mittlerweile zweite Scheibe und ich kann dem was die Jungs da hingelegt haben nur Respekt zollen. 17 extrem abwechslungsreiche Stücke zwischen Street-Punk, Rockabilly, Country, Ska… sind auf der Scheibe zu finden. Kurz und knapp kann man den Stile der 2005 gegründete Band als schnell, abwechsungsreich, und direkt beschreiben. Die Musik lebt von den immer wieder kommenden Tempowechseln und hat einen gigantischen Mitzappel-Effekt :) Als herausragende Stücke seien “There’s A Skeleton In My Military Industrial Closet” und “Overpopulated” genannt. Beide Stücke zeigen wie abwechselnd die neue Scheibe wirklich ist… Die Jungs haben es wirklich geschaft, ihren Biss und Witz aufs Vinyl zu pressen.

Trackliste:

  1. Time and Pressure
  2. There’s a Skeleton in My Military Industrial Closet
  3. Rebel Fate
  4. Muniphobia
  5. Thicker Than Water
  6. H.D.U.I. (Honorary Discharge Under the Influence)
  7. Overpopulated
  8. Problems With Preconceptions
  9. Willful State of Denial
  10. I Used to Like Them When They Put Cobra in the Titles
  11. Bad Apples
  12. Timing
  13. Back to the Youth
  14. Dead Inside
  15. Agree to Disagree
  16. One Day I’ll Never
  17. Exponential Times

The Shoemakers – Turn me on

Mittwoch, 22. November 2006

20061122_shoemakersWenn man diese Platte in den Händen hält, kann man ohne weiteres erahnen, was einen erwartet… Plattendesign aller Briefs und auch musikalisch ist der Abstand nicht allzu groß. Mit “Turn me on” liefern The Shoemakers nach ihrer 10″ Make you strong like a Tiger” und der Splitsingle “Migräne für mein Electrokopf” unter anderem mit den Hatepigs, ihr Debütalbum ab auf Wanda Records ab. 12 mal feinsten Punkrock, von dem sich einige andere Kollegen aus dem Ausland mal ne Scheibe abschneiden können. Die vier Jungs aus Roßwein in der Nähe von Dresden zeigen deutlich, dass man mit ihnen rechnen muss. Wem die LP-Version der Scheibe in die Hände fällt, erhält neben den 12 Songs auch noch den Bonustrack “Killer”. Als Anspielempfehlung würde ich “Turn me on” und “Monsters every Weekend” empfehlen.

Trackliste:

1. F.U.C.K
2. TURN ME ON
3. SHE HAS NO TIME
4. I DON´T WANNA BE LIKE YOU
5. I WILL DIE
6. MONSTERS EVERY WEEKEND
7. I CAN´T CONTROL MYSELF
8. RADIOROCK
9. DRINK WITH ME
10. I DON´ CARE
11. IT´S OVER
12. NO MONEY
13. KILLER (vinyl bonus)

MARCO MENDOCINO voc
ROCKY RAKETE bass
NICKI MINELLI guit
LIZZY TAYLOR dr

Link

2006 Wanda Records

Betontod – Schwarzes Blut

Freitag, 16. Juni 2006

20060616_betontod_schwarzes_blutDie Punx von Betontod – Eule, Meister, Kralle, Ado und Mawoj stellen ihre neue Platte vor, die härter und gewaltiger als je zuvor geworden ist. Ein fetter Sound und Texte, die diesmal ausgeklügelter und reifer sind überzeugen auch noch nach dem 20.Mal hören.
Bereits beim Anfangstrack “Generation X” ist mir fast das Herz stehen geblieben – kraftvoll, rau und trotzdem melodiös schreien sie ihren Wut und ihre Verzweiflung heraus.
Und genauso zieht sich das durch’s ganze Album. Weitere Anspieltipps wären “Viva Punk” und “Glück auf”. Das eine ein Treuebekenntnis zum Punk, das andere eine Trinkerhymne.
Auch nach 15 Jahren stellen Betontod hier noch mal ihr Können unter beweis. Ein echtes Meisterwerk. Ein Kumpel von mir hat’s letztens passend ausgedrückt: “Der musikalische Faustschlag des Jahres”.

Bewertung: 9 von 10
Seite: www.betontod.de

Trackliste:

1.Generation X
2.Schwarzes Blut
3.Feuer frei
4.Stillstand
5.Zweifel
6.Glück auf
7.Kinder des Zorns
8.Im Sumpf des Verbrechens
9.Vielleicht wird alles gut
10.Viva Punk
11.Wind
12.All die Jahre