Archiv für September 2009

Cobra Skulls

Sonntag, 27. September 2009

CobraSkullsAmericanRubiconWie ja schon im letzten Beitrag erwähnt, sind mir beim letzten Konzert die Cobra Skulls über den Weg gelaufen. Ich habe mich nun in den letzten Tagen mit den drei Jungs aus Reno / Nevada beschäftigt und kann nur jedem Empfehlen, sich näher mit Ihnen zu beschäftigen.

Im Juli diesen Jahres erschien die mittlerweile zweite Scheibe und ich kann dem was die Jungs da hingelegt haben nur Respekt zollen. 17 extrem abwechslungsreiche Stücke zwischen Street-Punk, Rockabilly, Country, Ska… sind auf der Scheibe zu finden. Kurz und knapp kann man den Stile der 2005 gegründete Band als schnell, abwechsungsreich, und direkt beschreiben. Die Musik lebt von den immer wieder kommenden Tempowechseln und hat einen gigantischen Mitzappel-Effekt 🙂 Als herausragende Stücke seien „There’s A Skeleton In My Military Industrial Closet“ und „Overpopulated“ genannt. Beide Stücke zeigen wie abwechselnd die neue Scheibe wirklich ist… Die Jungs haben es wirklich geschaft, ihren Biss und Witz aufs Vinyl zu pressen.

Trackliste:

  1. Time and Pressure
  2. There’s a Skeleton in My Military Industrial Closet
  3. Rebel Fate
  4. Muniphobia
  5. Thicker Than Water
  6. H.D.U.I. (Honorary Discharge Under the Influence)
  7. Overpopulated
  8. Problems With Preconceptions
  9. Willful State of Denial
  10. I Used to Like Them When They Put Cobra in the Titles
  11. Bad Apples
  12. Timing
  13. Back to the Youth
  14. Dead Inside
  15. Agree to Disagree
  16. One Day I’ll Never
  17. Exponential Times

Generators im Hamburger Hafenklang – 22.09.2009

Mittwoch, 23. September 2009

Gestern waren die Generators aus Los Angeles in Hafenklang. Als Support hatten sie Mofa aus Köln und die Cobra Skulls aus den Staaten dabei. Die fingen gegen 21:30 im noch recht leeren Hafenklang an. Nach den resten Songs kam ich aus dem Grinsen garnicht mehr heraus. Mir war klar, der Abend hat sich jetzt schon gelohnt. Die Cobra Skulls überzeugten auf ganzer Linie. Schnelle Punknummern mir einem kleinen Schuß Rockabilly. Ich habe lange keine Vorband gesehen, die dermaßen überzeugen konnte. Auch das mittlerweile halb gefüllte Hafenklang schien die drei Jungs aus Reno in Nevada bestens anzunehmen.

Als zweites waren Mofa aus Köln dran. Irgendwie bin ich mit denen nicht so wirklich warm geworden. Witzig war allerdings das Outfit der Jungs. Cooler 80er Jahre Tennis-Style 🙂 .

Als dann irgendwann kurz nach 23:00 Uhr die Generators auf die Bühne kamen, gab es im mittlerweile kein Halten mehr. Schon ab dem ersten Song wurde in den ersten Reihen wild getanzt und abgefeiert. Und die Generators präsentierten sich von ihrer besten Seite. Gespielt wurden Songs von den letzten Alben. Im Großen und Ganzen kann ich mit ruhigem gewissen sagen, dass so ziemlich alles an Songs bei war, was ich hören wollte. Auch ein paar neue Songs der gerade erschienenen Platte „Between the Devil and the deep blue sea“ wurden gespielt. Bin sehr gespannt; habe mir die LP im blauen Vinyl von den Generators gleich mal signieren lassen.